Test: The Book Of Legends

Written By Kom Limpulnam on Rabu, 05 Maret 2014 | 19.53

Nach Moonchild hat Rokapublish mit The Book of Legends erneut ein Retro-Rollenspiel des portugiesischen Entwicklerstudios Aldorlea Games in den hiesigen Handel gebracht. Was einen so alles hinter der nostalgischen 16Bit-Fassade erwartet, verrät der Test.

Schnörkelloser Minimalismus
Grafisch kann man den Retrotrip nur im Minifenster oder aufgeblasenen Vollbild erleben.

Grafisch kann man den Retrotrip nur im Minifenster oder aufgeblasenen Vollbild erleben.

Dass man lediglich den Schwierigkeitsgrad fest- und dann gleich mit dem Spiel loslegen kann, sorgt nicht nur für einen authentischen, sondern auch sympathischen Einstieg ins pixelige Retro-Abenteuer der Portugiesen. Selbst als Kopierschutz reicht die einmalige Eingabe einer achtstelligen Seriennummer aus. Doch wem die standardmäßige Vollbilddarstellung zu aufgeblasen wirk, wird schnell feststellen, das auch sonst absoluter Minimalismus herrscht.

Zwar gibt es durchaus die Möglichkeit, das Abenteuer im Fenstermodus zu bestreiten, dessen Abmessungen sind allerdings nicht nur extrem mickrig, sondern auch unveränderbar. Fans klassischer Retrofilter mit Scan-Zeilen & Co gehen schauen ebenfalls in die Röhre. Nicht einmal die Tastenbelegung lässt sich anpassen, was vor allem Pad-Spielern wenig schmecken dürfte, da sich selbst bei standardisierten Eingabegeräten wie dem Xbox-Controller für Windows weder Steuerkreuz, noch A-Taste benutzen lassen.

Mit der Maus geht's natürlich auch, was einem aber immer wieder nervige Verhänger beschert, da die indirekte Cursorsteuerung nicht mit der direkten Charaktersteuerung des Spiels harmoniert und Hindernisse nicht automatisch umgangen werden. Auch das Formationssystem könnte kaum primitiver sein: Zwar gibt es vier verschiedene Kampfpositionen, die wirken sich aber einzig darauf aus, wer bei einem zufällig initiierten Überraschungsangriff zum Zug kommt und wer nicht.

Auf Schritt und Tritt

Die alle 40 bzw. 50 Schritte erfolgenden Rundenkämpfe wirken ungemein statisch.

Die alle 40 bzw. 50 Schritte erfolgenden Rundenkämpfe wirken ungemein statisch.

Die rundenbasierten Auseinandersetzungen an sich werden hingegen nicht zufällig, sondern exakt alle 40 (RPG-Modus) bzw. 50 (Casual-Modus) Schritte ausgelöst. Auch die Häufigkeit der Spielstandssicherung richtet sich nach der Wahl des Spielmodus bzw. Schwierigkeitsgrads. Während im RPG-Modus nur alle zehn Kämpfe gespeichert wird, werden die Spielfortschritte im Casual-Modus nach jedem Kampf festgehalten. Manuelles Speichern ist hingegen nur bei bestimmten NPCs oder als Teil einer speziellen Heilfähigkeit von Protagonist Jordan möglich.

Des Weiteren genießen Casual-Abenteurer automatische Teilheilungen nach Kämpfen, auf die Stärke der Gegner hat die Moduswahl hingegen keinen Einfluss. Nur wenig Einfluss hat man auch auf die Entwicklung der Charaktere, deren Attribute und Fähigkeiten abgesehen vom Konsum spezieller Items völlig automatisch zunehmen. Auch sonst gibt es nur wenige, aber teils durchaus gravierende Entscheidungen zu treffen.

Sympathisches Arschloch

Antiheld Jordan, der eigentlich nur einen Dämon mit einem alchemistischen Gebräu am Wachwerden hindern soll, ist jedenfalls nicht auf den Mund gefallen und schreckt mit seinem schroffen Sarkasmus selbst vor Kindern, Senioren oder Prinzessinnen nicht zurück. Das sorgt nicht nur beim Besuch von Städten und Dörfern, sondern auch innerhalb der stetig wachsenden Anti-Dämonenbrigade für jede Menge süffisanter Reibereien.


Anda sedang membaca artikel tentang

Test: The Book Of Legends

Dengan url

http://rumahsehataman.blogspot.com/2014/03/test-book-of-legends.html

Anda boleh menyebar luaskannya atau mengcopy paste-nya

Test: The Book Of Legends

namun jangan lupa untuk meletakkan link

Test: The Book Of Legends

sebagai sumbernya

0 komentar:

Posting Komentar

techieblogger.com Techie Blogger Techie Blogger