Viele Anhaltspunkte gibt es dabei noch nicht. Burnout Paradise sowie rFactor geben mithilfe provisorischer Treiber zwar ein 3D-Bild aus, das freie Umschauen ist allerdings nicht möglich. Natürlich ist die plastische Darstellung trotzdem angenehm, spielerische Vorteile bietet sie aber nicht.
Einen interessanten Einblick in die Welt des "echten" 3D bieten hingegen kleine Spiele wie das rasante Polyrider. In einem sehr kurzem Level rast man dort ähnlich wie in F-Zero GX auf einem "Ast", auf dem man sich frei bewegen kann. Die Strecke windet sich in alle Richtungen und Hindernisse versperren den Weg; schnelles Ausweichen ist also Pflicht. Mit einem Blick auf die kommende Streckenführung plant man dabei die Route – so wird die Rundumsicht sehr sinnvoll eingebunden.
Seine ganzen Muskeln lässt das Oculus Rift aber erst in einer Simulation wie iRacing spielen, das die Brille jetzt schon ganz offiziell erkennt und fragt, ob man sie nutzen will. Im Menü fällt die Navigation dabei noch schwer, weil man das kleine Fenster schnell aus dem Blick verliert. Das ist ein Schwachpunkt, der noch bei vielen Spielen behoben werden muss.
Im Spiel sind die Zweifel dafür im Pedaldurchtreten vergessen. Natürlich: Die niedrige Auflösung der noch vorläufigen Hardware macht es auf Straßenkursen oft unmöglich, kommende Kurven überhaupt zu erkennen. Der Blick zum Scheitelpunkt schon beim Einlenken in eine Kurve erhöht die Übersicht allerdings enorm! Seit einigen Jahren nutzen verschiedene Rennspiele schon einen virtuellen Blick, der diese Drehung des Kopfes nachahmt – doch das ist kein Vergleich zu dem tatsächlichen Hinschauen! Man erhält jetzt ein viel besseres Gefühl für die Strecke, wirft beim Bremsen einen schnellen Blick in den Rückspiegel und behält den Kontrahenten beim Überholen ständig im Augenwinkel.
Nur einen Haken hat der technische Fortschritt: Weil der Körper nicht spürt, wie sich das Auto in Relation zum Blickwinkel bewegt – ob es z.B. Bodenhaftung verliert oder übersteuert –, lassen sich kleine Änderungen im Fahrverhalten schlechter erkennen. In Natura meldet der "Hintern" diese Feinheiten ans Gehirn – auf einem Bürostuhl erhält der Hintern aber keine entsprechenden Signale. Hervorragendes Force Feedback über ein gutes Lenkrad, das möglichst genaue und zahlreiche Informationen zum Fahrverhalten vermittelt, wird für Oculus-Rift-Piloten daher noch mehr Bedeutung gewinnen.
Und übrigens: Symbole, die Geschwindigkeit, Drehzahl oder andere Informationen anzeigen, kommen der Illusion in den Weg, wenn sie wie von Geisterhand in der Luft schweben. Auch detaillierte Cockpits mit echten Armaturen werden in Zukunft also wichtiger sein.
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