Test: Madden NFL 15 (PS4, One, PS3, 360)

Written By Kom Limpulnam on Rabu, 27 Agustus 2014 | 19.52

American Football und kein Ende. Seit 1988 kämpfen die Mannschaften der National Football League  für Electronic Arts um den virtuellen Super Bowl. Doch in den letzten Jahren entfernte sich die Madden-NFL-Serie von der Topform, die sie zu ihren Glanzzeiten auszeichnete. Auch mit der neuen Ignite-Engine auf PS4 und Xbox One konnte sie nicht an die Erfolge anknüpfen. Dieses Jahr unternimmt EA Tiburon natürlich einen neuen Anlauf. Wie stehen die Chancen?

Die gute alte Zeit    

Seine stärkste Phase hatte die Madden-Serie Anfang des Jahrtausends, als man sich mit Visual Concepts NFL-2K-Spielen einen heißen Kampf um das beste American-Football-Spiel lieferte. Doch nachdem 2K Sports die Lizenz nicht mehr nutzen konnte und EAs Football nahezu konkurrenzlos war, machte man nur noch das Nötigste. Mit Independent-Produktionen wie Backbreaker, das bis heute eine beispiellose Kollisions-Physik bietet, kam zwar ansatzweise so etwas wie Wettbewerb auf, doch die Dominanz von Madden blieb ungebrochen. Das Ergebnis waren jährlich neue Spiele, die unter dem Strich zwar mehr waren als Kader-Updates (das Phänomen der Legacy Editions sollte FIFA vorbehalten sein), die aber auch immer näher an das ominöse „Update zum Vollpreis" herankamen.

In diesem Jahr dreht die Ignite-Engine auf PS4 und Xbox One auf: Die Kulisse hat einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.

In diesem Jahr dreht die Ignite-Engine auf PS4 und Xbox One auf: Die Kulisse hat einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.

Mit der Jubiläumsausgabe letztes Jahr hatte man auf Xbox One und PS4 eine zusätzliche Chance, der Serie wieder Leben einzuhauchen. Doch diese Chance blieb weitgehend ungenutzt. EA hatte die damals frische Ignite Engine noch nicht im Griff - zumindest nicht weit genug, um das Spielerlebnis mit einer angemessenen Kulisse aufzuwerten. Die Madden-Reihe war trotz (oder gerade wegen) mangelnder Konkurrenz kurz davor, in die Durchschnittlichkeit abzudriften. Beim letzten Generationswechsel von PS2, Xbox und GameCube zu 360 und PS3 gab es eine ähnliche Phase. Nur, dass die Serie zu jenem Zeitpunkt mehr oder weniger auf ihrem Zenit angekommen war, während man sich letztes Jahr und mit dem jüngsten Wechsel der Systeme auf älteren Konsolen bereits Richtung "routinierte Tristesse" bewegte.

Zweierlei Maß

Und das ist dort dieses Jahr nicht anders. Zwar profitieren auch 360 und PS3 von den Fortschritten, die z.B. die in den Fokus gerückten Defensiv-Systeme machen. Doch die wesentlichen Änderungen, vor allem hinsichtlich Präsentation und Kulisse, bleiben den neuen Systemen von Sony und Microsoft vorbehalten. Angefangen bei den Modi über den Einstieg in die Partien bis hin zur Spielzugauswahl hat man mitunter Probleme, festzustellen, ob jetzt die aktuelle Version oder die des letzten Jahres im Laufwerk von 360 oder PS3 rotiert. Also doch erstmals eine Madden "Legacy Edition"? Nein. Denn auch, wenn man hinsichtlich der Präsentation keine Fortschritte mehr macht, sind die wenigen Änderungen, die sich spielerisch auswirken, mehr zu spüren als in den letzten Jahren. Dennoch wirkt es so, als ob sich EA spätestens nächstes Jahr intensiv mit dem Abschied von den Konsolen befassen wird, auf denen die Madden-Serie nach starkem Beginn ihre anhaltende "Ausruhphase" hatte.   

Der mechanische Fokus liegt dieses Jahr auf einer gestärkten Verteidigung, von der allerdings ebenfalls hauptsächlich PS4 und Xbox One profitieren.

Der mechanische Fokus liegt dieses Jahr auf einer gestärkten Verteidigung, von der allerdings ebenfalls hauptsächlich PS4 und Xbox One profitieren.

Der Fokus in der Entwicklung lag eindeutig auf PS4 und Xbox One - und das spürt man an allen Ecken und Enden. Es beginnt damit, dass die Ignite Engine erstmals ihre Muskeln wirklich zur Schau stellt und American Football zu einem Hingucker macht. Man ist zwar noch nicht vor allen Tücken der Physik gefeit, so dass die eine oder andere Bewegung bzw. Kollision unnatürlich wirkt. Was wiederum auch dadurch besonders auffällt, dass der Rest der Kulisse auf Hochglanz poliert ist. Erinnert ihr euch noch an den Trailer mit fotorealistischen Gesichtern  und akkurater Mimik? Dieses Jahr ist in man in dieser Hinsicht dicht dran. Dazu kommt eine aufgebohrte Animationsbibliothek, die zusammen mit der Physikberechnung für größtenteils realistische Spielzüge und Aktionen sorgt.

Umfeld mit Auf und Ab

Auch das Umfeld zeigt sich verbessert: Die Zuschauerreihen flackern nicht mehr, die Kamerafahrten bei Kick-Offs zeigen den Rasen in seiner ganzen Halmpracht und bei kühlen Witterungsbedingungen sieht man den Atem kondensieren - schön. Leider hat man es aber noch nicht geschafft, alle Details am Spielfeldrand in dieser Qualität zu präsentieren. Zwar sehen die Figuren, die abseits des Spielfeldes warten oder arbeiten (Linienrichter, Fotografen, Zuschauer auf dem Trainingsgelände) besser aus als letztes Jahr, doch aufmerksamen Beobachtern wird auffallen, dass sie sich sehr häufig das gleiche Gesicht teilen.


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