Vier Helden im Questwettlauf
Vier Spieler wetteifern rundenweise auf einer ansehnlichen, aber bisher recht sporadisch animierten Weltkarte mit sechs Regionen. Man kann zwar etwas zoomen, aber es gibt nicht all zu viel zu entdecken - dort wabern Grenzen golden, da flattert ein Gargoyle. Man hat vor dem Start die Wahl zwischen vier bekannten Helden des Rollenspiels The Witcher samt eigenen Spezialaktionen: Hexer Geralt kann z.B. Tränke brauen, Magierin Triss kann natürlich Zauber vorbereiten, Barde Dandelion verdient Gold mit seinem Gesang und Zwerg Yarpen darf schließlich Gefährten über Karten kontrollieren. Und nein: Sie arbeiten diesmal nicht zusammen, sondern liefern sich einen Wettlauf.

Wer darf es sein? Aber Vorsicht: Es geht nicht kooperativ, sondern kompetitiv zur Sache.
Gefährten, Waffen & Glück
Es geht in diesem Spiel nicht um typisches Aufrüsten über Waffen oder Erfahrungspunkte über Monsterjagd. Wer erfolgreich sein will, sollte gut vorbereitet sein, geschickt sammeln und reisen. Denn um Quests zu meistern, muss man erstmal Beweise (Schwert-, Buch-, Statuenmarker) dafür vorlegen. Und für diese braucht man wiederum mehrere kleine Hinweise (Lupensymbole). Um Hinweise zu sammeln muss man entsprechend

Auf der großen Weltkarte sammelt man Hinweise und löst Quests.
Kommt es zu Mission oder Kampf, würfelt man entsprechend seiner Fähigkeiten und modifiziert das Ergebnis noch mit - hoffentlich - vorbereiteten Karten. Die eigenen Kampfwürfel zeigen dann eine Anzahl an Angriff (Schwert) und Verteidigung (Schild) an. Dieses Ergebnis wird mit der Questanforderung bzw. dem Feind verglichen und separat abgehandelt - also nicht summiert. Es gibt theoretisch positive und negative Konsequenzen gleichzeitig, wenn man entweder nicht genug Schilde oder Schwerter hat. Wer beides schafft, genießt natürlich alle Vorteile - ansonsten wird man aufgehalten, ausgeraubt oder verwundet. Zwar geht es hier mehr um Glück als Taktik, aber dennoch ist das ein interessantes duales System. Schade nur, dass die Visualisierung der Würfe selbst noch nicht besonders edel aussieht: Sie fallen recht schwerelos, teilweise aus dem Sichtbereich; da sollte man noch nachbessern.
Verhinderte Aktionen und überregionale Effekte
Auf der eigenen Charakterkarte wird neben den Aktionen auch der Fortschritt markiert, so dass man jederzeit den

Um Begegnungen zu meistern, muss man die entsprechenden Würfel nach oben ziehen.
Auf der Karte wird die eigene Ausrüstung in Form von Karten platziert sowie alle Verwundungen, Vergiftungen, Flüche & Co eingetragen - sehr schön, dass es kein klassisches Lebenspunktesystem gibt, sondern dass diese Mali direkt auf die Aktionen gelegt werden. Riskiert man den negativen Effekt oder heilt man sich erstmal? Zeit oder Gesundheit?
Es gibt auch einen überregionalen Effekt: Der "War track" simuliert quasi die Bedrohung durch Nilfgaard und so wird das Spielbrett im Laufe der Zeit dynamisch mit bösen Schicksals - sowie Feindmarkern befüllt. Allerdings hat das scheinbar keinerlei Auwirkung auf die komplette Welt, so dass man auch diese Bedrohung ganz gerne in Kauf nimmt - sollte sie den Wettbewerber treffen. Bisher war das Spiel recht kurzweilig. Ich konnte allerdings nur eine Partie online zu zweit bestreiten. Wenn man selbst nicht am Zug ist, werden die Aktionen des Gegners übrigens nicht vollständig, sondern verkürzt eingeblendet. In der finalen Version werdet ihr auch offline gegen die KI oder im Hotseat antreten können.
Ich freue mich ja vielmehr auf das klassische Brettspiel zum Hexer als auf diese digitale Variante. Aber immerhin konnte ich schonmal in die Spielmechanik der PC-Version reinschnuppern. Was mich positiv überrascht hat: CD Project RED hat nicht mal eben die Lizenz für ein billiges Monstermetzelprinzip geopfert, sondern serviert ein interessantes Konzept mit dualem Würfelsystem, in dem vier Helden in einem Wettlauf um Quests auf der Weltkarte antreten. Dabei geht es zwar auch um Kampf, aber die clevere Wahl der Aktionen und Reiseroute steht im Vordergrund. Und dabei begegnet man bekannten Orten, Monstern sowie Ereignissen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das undramatisch Kompetitive wirklich förderlich für die Rollenspielstimmung am Tisch ist - so handelt jeder nur seine Missionen ab, ohne dass man sich groß in die Quere kommen kann. Außerdem müssen die Entwickler noch an der Visualsierung der Würfelwürfe arbeiten. Unterm Strich war das dennoch ein solides Erlebnis. Ich bin gespannt, wie es sich weiterentwickelt - und vor allem, wie es sich zu viert spielt.
Eindruck: befriedigend
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