Eine Frage der Haltung
Im viel zu kurzen Tutorial bekommt man nach den ersten abgewehrten Hieben noch richtig Lust auf War of the Vikings: Erstens sehen die Krieger richtig gut, weil angenehm authentisch aus. Zweitens kann man nicht nur aktiv in drei Richtungen mit der Maus zuschlagen, sondern auch genauso blocken. Hält man die rechte Maustaste kurz nach links, versteift sich der Schwertarm dort und man kann den folgenden Hieb abwehren; genauso lassen sich Angriffe von der anderen Seite oder von oben aufhalten – den Schild kann man ebenfalls rundum zum Block nutzen. Außerdem spielt die Ausdauer für die Schlagstärke eine Rolle und man kann tödliche Spezialstiche einleiten.

Schade um die stimmungsvollen Schauplätze im angelsächsischen England: Das Spiel selbst ist bloß ein oberflächliches Gemetzel.
Metzel-Jogging statt Gruppentaktik
Zwar kann es auch sporadisch zu spannenden Duellen kommen, wenn man etwa mit seinem Speer den Gegner erst wegstößt und ins Taumeln bringt, bevor man zusticht; wenn man tatsächlich mit einem Stich als Spezialangriff sofort durchkommt; oder wenn man aktiv mit dem Schild drei sirrende Wurfäxte blockt, bevor man dem Sachsen die Bartaxt durch selbigen zieht. Aber viel zu oft wirkt der Schlagabtausch

Bis zu 24 Mann bekämpfen sich auf der Seite von Wikingern oder Sachsen in drei Klassen.
Man kann sich natürlich per Chat abstimmen und Teams, hier „Rotten" genannt, beitreten – nur dann kann man z.B. einzelne Feinde für alle markieren. Aber selbst so kommt es nur zu Ansätzen von Taktik, wenn sich die Bogenschützen mal hinten aufhalten und vielleicht gedeckt werden. In den vier Modi „Offene Feldschlacht", „Arena", „Eroberung" sowie „Team-Deathmatch" bleibt das Spielgefühl trotz unterschiedlicher Ziele nahezu gleich. Es geht mit maximal 24 Mann meist zu wie in einem blutigen Taubenschlag, was aufgrund rollender Köpfe oder martialischer Anfeuerungen im Namen Odins durchaus Laune machen kann. Aber man vermisst eben echtes Gruppengefühl oder Teamtaktik über gemeinsame Schildwälle oder Reihenbildung. Da der Tod weder für die als Christen (Sachsen) noch als Heiden (Wikinger) von der deutschen Frauenstimme verspotteten Krieger eine Konsequenz hat, ist es auch wurscht, ob man etwas riskiert oder nicht. So wird man beim Bandagieren auch kaum vom eigenen Team geschützt.
Ulfberths Schwert in Sicht
Vor Spielstart kann man sich für Plänkler, Krieger oder Champion entscheiden und sammelt mit den Schlachten

Im Charaktereditor findet sich ein Sammelsurium an historischen und legendären Waffen.
Damit kann man nicht nur seine passiven Fähigkeiten verbessern, sondern auch weitere Steuerungsoptionen hinzufügen: Wer „Blutdurst" hat, wird nach einem Kill fünf Sekunden lang geheilt; wer „Feigling" ist, bewegt sich leiser und darf Feinde mit einem Dolch von hinten erstechen; wer „Adlerauge" besitzt, verdoppelt die Vergrößerung beim Zielen mit Bögen.
Die Auswahl an historischen Waffen ist enorm. Das wirkt fast wie virtuelles Reenactment: Es gibt ein Sammelsurium an Schwertern, Äxten und Speeren, Bögen und Schilden – und alles ist durch die Bank klasse designt. Man kann seine verdienten Punkte im Charaktereditor ausgeben, um sich mit edlen Klingen auszustatten. Wer sich für das Mittelalter interessiert, findet hier auch Schwerter mit altnordischen oder altsächsischen Namen wie Nadr, Brynjubitr oder Brandric. Die teuerste Kling im Angebot ist das „gravierte Ulfberth-Schwert", das man ab Rang 60 für satte 42000 Ringe kaufen kann – ein weiter Weg. Aber schon vorher kann man Stoffmuster wechseln, Schilde bemalen oder andere Waffen erstehen. Es gibt nur einen Makel: Man kann keine speziellen Rüstungen anlegen; je nach Klassenwahl ist man entweder leicht, mittel oder schwer gepanzert.
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