Vergleich, Teil 2: Battlefield 4 vs. Call of Duty: Ghosts

Written By Kom Limpulnam on Jumat, 08 November 2013 | 19.52

Der große Shootervergleich

Call of Duty: Ghosts vs. Battlefield 4

In drei Teilen werden wir die Shooter von
Activision Blizzard und Electronic Arts vergleichen.
Wir starten mit der Kampagne, es folgen Mehrspieler
sowie Technik.

Zwischenergebnis Teil 1:

 13

   9

Teil 2: MEHRSPIELER

Spielmodi

Varianten wie Team Deathmatch und Domination findet man in beiden Spielen, wobei die neuen Modi Obliteration und Defuse bei BF4 mit Search & Destroy sowie Search & Rescue ähnlich konzipierte Gegenstücke bei Ghosts bekommen. Den Klassiker "Capture the Flag" vermisst man auf beiden Seiten.

Activision unterstreicht mit neuen Modi wie Cranked, Blitz sowie den Infizierten den Arcade-Charakter der Reihe - und auch das einfache Deathmatch feiert hier sein Comeback. Das gilt übrigens auch für den Commander-Modus in BF4, den man auch am Tablet nutzen kann. Im Gegenzug bietet Activision mit Clan Wars ein mobiles Gegenstück. Zwar kann man sich in Battlefield auf einem Trainingsgelände austoben, doch im Gegensatz zu Ghosts und seinen spaßigen Trupp-Modi sind KI-Bots bei DICE genauso unerwünscht wie LAN oder lokale Partien am geteilten Bildschirm. Das alles gibt es bei den Ghosts, inkl. des kooperativen Extinction-Modus, der die Zombies mit einer außerirdischen Brut ersetzt.

Unterm Strich liefert Ghosts eine größere, gleichzeitig auch eine experimentierfreudigere Auswahl an Spielmodi, wobei sich auch das Angebot von BF4 sehen lassen kann.

Online-Qualität 

Auf den Konsolen überzeugen sowohl BF4 als auch Ghosts: Ghosts mit überwiegend reibungslosen Online-Schlachten. Das automatische Match-Making funktioniert flott und die integrierte Host-Migration sorgt dafür, dass Spiele nicht plötzlich abgebrochen werden, falls der Leiter keine Lust mehr hat. Allerdings trüben Abstürze und fiese Bugs (z.B. beim Schriftbild & mitunter massive Grafikfehler) das Vergnügen bei BF4. Auf dem PC sogar noch schlimmer als auf PS3 und 360: Nervige Lags und eingefrorene Bildschirme standen vor allem in der ersten Woche auf der Tagesordnung, auch wenn DICE nach und nach die Probleme behebt.

Die Ghosts blieben von solchen Problemen bisher verschont - bisher ist noch kein einziger Absturz aufgetreten und dank konstanter 60 Bilder pro Sekunde läuft der Activision-Shooter auf den Konsolen wesentlich runder als das EA-Pendant, bei dem sich die schwankende und generell halbierte Bildrate in bestimmten Situationen negativ auf den Spielverlauf auswirkt. So geht der Sieg auch in dieser Mehrspieler-Kategorie an Ghosts: Ghosts.

Kartendesign

BF4 beinhaltet einige der besten Karten der gesamten Reihe: Urbaner Häuserkampf in Shanghai und Singapur, dazu weitläufiges Terrain, bei dem die Vehikel vom Jeep über Panzer bis hin zu Kanonenbooten, Helikopter und Jets noch besser zum Tragen kommen. Neben der Standard-Zerstörung, durch die sich große Teile der Schauplätze und Gebäude dynamisch verändern, spricht vor allem das "Levolution" für den DICE-Shooter: Verschließbare Türen schneiden den Weg ab, geöffnete Container lassen sich als Versteck missbrauchen und sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, fällt auch schon mal ein riesiger Wolkenkratzer in sich zusammen oder ein Staudamm bricht und setzt eine ganze Stadt unter Wasser. Die vielen Interaktionsmöglichkeiten auf den mitunter riesigen Karten sind großartig, das Design herrlich abwechslungsreich. Selbst Kleinigkeiten wie eine geskriptete Wetteränderung wirken sich positiv auf die Wahrnehmung aus, dass man sich im DICE-Shooter auf realen Schlachtfeldern im XXL-Ausmaß befindet.

Ghosts kann da nicht mithalten, auch wenn das Kartendesign mit Hinsicht auf den beschränkten Vehikel-Einsatz und die geringere Spieleranzahl perfekt auf die schnellen und häufigen Nahkämpfe zugeschnitten wurde. An Abwechslung herrscht ebenfalls kein Mangel: Neben Industriekomplexen und einem zerstörten Baseball-Stadium treibt man sich u.a. auch im Dschungel, einer Kraterlandschaft sowie einer Burgruine herum. Auch hier findet sich in der Kartenauswahl eine Winterlandschaft, eine überflutete Stadt, der Kampf um eine Satellitenanlage und der Abstecher in ein Unwetter – nur alles in einem kleineren Maßstab und ohne den Umfang an Interaktionen sowie Zerstörung. Wenn es richtig kracht, dann ist das Ereignis geskriptet und so finden sich auch hier „Levolution-Ansätze", bei denen Teile der Karte umgekrempelt werden. Zwar bietet Ghosts mit 14 Maps mehr Inhalte als der Konkurrent, doch sind die zehn Karten von DICE durchweg imposanter und wirken vor allem am PC lebendiger.

Rangsystem

Bei BF4 hagelt es regelrecht Auszeichnungen, die man sich verdienen kann: Diverse Abzeichen (Ribbons), Medaillen für die "Dienstzeiten" in bestimmten Modi (Silver Star etc.), Battlepacks für Rangaufstiege, in denen sich zufällig zusammengewürfelte Ausrüstungs-Erweiterungen oder Extras wie XP-Boosts finden. Zumal man auch noch in jeder Klasse, Waffenkategorien und sogar Vehikeln separate Fortschritte erreicht. Das alles wirkt manchmal fast schon etwas zu viel des Guten, motiviert aber. Zudem wird der kompetitive Gedanke gestärkt, da zwischen jedem Spieler eine Rivalität aufgebaut wird, indem nach jedem Kill der aktuelle „Punktestand" zwischen dem erfolgreichen Schützen und seinem Opfer eingeblendet wird. Auch das Erfahrungssystem kann sich sehen lassen: So werden nicht nur Kopftreffer mit Extrapunkten belohnt, sondern auch Unterstützung anerkannt - je nach dem, wie viel Schaden man dem Gegner bereits zugeführt hatte bevor er von einem Kameraden endgültig erledigt wurde. Zudem gibt es auch hier eine Art Perk-System, das unter bestimmten Umständen spezielle Fähigkeiten aktiviert: Dieses hängt aber weniger von der Einzel-Leistung ab, sondern wie sich das Squad als Ganzes schlägt.

Ghosts hält sich bei der Ausschüttung von Belohnungen im direkten Vergleich zurück. Trotzdem schaltet man auch hier zahlreiche Extras mit jedem Levelaufstieg frei, der hier etwas flotter vonstatten geht als im DICE-Shooter. Motivierend sind Extrapunkte (und entsprechende Einblendungen), wenn man gerade den Führenden oder Zweitplatzierten erledigt hat. Eine Form der Rivalität wird hier allerdings nicht aufgebaut. Allerdings hat man das Gefühl, dass sich das Erreichen höhere Ränge durch den Zugriff auf wirkungsvollere Perks hier eher rentiert als bei der Konkurrenz. Schön ist, dass man jetzt mehr Freiheiten beim Verhältnis zwischen Waffen und Perks besitzt und seine eigenen Prioritäten bei der Verteilung der Slots legen darf. Genau wie Waffen und Ausrüstung lassen sich auch die Perks unabhängig des erreichten Rangs durch Trupp-Punkte freischalten, die man sich in den Partien verdient. Da diese nur sparsam verliehen werden, halten sich die Möglichkeiten zum Ausgeben aber in Grenzen. Auch bei Ghosts werden Erfolge mit bestimmten Waffen, Aktionen oder das Erfüllen kleiner Missionen belohnt (siehe Individualisierung).

Spieleranzahl PC

  PS3/360

Kurz und knapp: Hier geht nichts über BF4 – und das sowohl auf dem PC als auch PS3/360. Auf Letzteren dürfen immerhin 24 Spieler über die riesigen Karten laufen, fliegen und fahren. Am PC wächst die Anzahl auf satte 64 Teilnehmer; hier entstehen echte Online-Schlachten! Dagegen wirken die maximal zwölf Leute bei Ghosts mickrig, zumal im Vorgänger Black Ops II noch 18 Teilnehmer erlaubt waren – ein klarer Rückschritt! Immerhin bieten die Ghosts noch Action am geteilten Bildschirm - eine Option, die man bei BF4 vergeblich sucht. Trotzdem ist EAs Shooter das Maß der Dinge, wenn es um die reine Spieleranzahl geht.

Individualisierung

Hinsichtlich möglicher Anpassungen und Individualisierungen hat BF4 bei den Waffen leicht die Nase vorn, doch auch bei Ghosts hat man zig Möglichkeiten, die Zielvorrichtungen, Lauf und Mods für das große Waffenarsenal nach eigenen Wünschen zu gestalten – egal, ob bei Pistolen, Sturm- und Scharfschützengewehre oder schwerem Gerät. Anpassungen am Soldaten sind bei BF4 nicht vorgesehen – sieht man einmal von der Farbe der Uniform und selbst erstellten Emblemen ab, die auf Klamotten, Waffen und Fahrzeuge gepappt werden. Anders bei Ghosts: Hier warten zig Optionen, angefangen bei der Kopfbedeckung über das Gesicht bis hin zur Uniform und Stickern, wobei die meisten von ihnen zu Beginn noch gesperrt sind. Weniger durch Rangaufstiege, sondern viel mehr das Erfüllen von Aufgaben ("Erreiche 300 Kills", "Sprinte zehn Kilometer" etc.) bekommt man Zugriff auf die Inhalte. Selbst das Geschlecht lässt sich hier festlegen. Dafür erlaubt BF 4 die Bewaffnung und teilweise sogar das Aussehen von Vehikeln zu verändern. Klar: Die bevorzugte Ausrüstung lässt sich in beiden Shootern so zusammenstellen wie man es möchte. Insgesamt ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den beiden Kontrahenten.

Ergebnis Mehrspieler

24

   24 (PC)

 

 

   23 (PS3/360)

Zwischenstand Teil 1 - 2

37

   33 (PC)

 

 

   32 (PS3/360)


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