Von Britannien bis Afrika reicht das antike Spielfeld, das Creative Assembly für Strategen ausrollt: Kan kann aus neun Völker von Karthagern und Parthern bis Sueben wählen, mit hunderten Einheiten von Kriegselefanten bis Galeeren in die Schlacht ziehen – und all das inklusive Wirtschaft und Diplomatie. Ob Total War: Rome 2 den hohen Erwartungen gerecht wird, klärt der Test.

Video: Die Antike wartet auf Eroberer: Man startet im Jahr 272 v.u.Z und kann entweder militärisch, wirtschaftlich oder kulturell gewinnen. Zumindest theoretisch, denn praktisch bieten die friedlichen Alternativen zu wenig strategischen Handlungsspielraum und laufen letztlich auch auf Eroberung hinaus.
Total War bietet Zuschauern ein militärhistorisches Panorama, bei dem man sich vom Schuppenpanzer bis zum Helmbusch alles genau ansehen kann. Geschichtlich Interessierte werden bei den Kelten z.B. nicht nur bemalte Schilde und Gesichter, sondern auch bronzene Vogelaufsätze auf den Helmen erkennen, die originalen Stücken nachempfunden sind. Umso ärgerlicher, dass man bei einem Blick in die Enzyklopädie nur von sterilen Tabellen begrüßt wird, anstatt die Einheit entweder als 3D-Figur oder zumindest realistisch gezeichnet zu sehen. Überhaupt hinterlässt das Artdesign im Vergleich zum malerischen Shogun eher einen kargen, auf Zweckmäßigkeit getrimmten Eindruck.
Die Illusion einer epischen Schlacht

Mal mit einem germanischen Stamm starten? Kein Problem: Es gibt neun spielbare Völker: Römer, Karthager, Ägypter, Makedonier, Pontus, Parther, Sueben, Averner, Icener. Weitere wie Athener, Epirus und Spartaner kommen über DLC hinzu.
Schade nur, dass die Belagerungen so große KI-Schwächen zeigen, dass die Anspannung spätestens dann verschwindet, wenn man ohne nennenswerte Gegenwehr durch Mauerlücken galoppieren oder Feinde so lange ohne Reaktion beschießen kann, bis sie komplett aufgerieben sind. Diese Defizite ziehen sich zwar nicht durch das komplette Verhalten der Belagerten, die sich durchaus wehren. Aber selbst auf den beiden höchsten Stufen wird so die wunderbare Illusion einer epischen Schlacht auf Messers Schneide, die man nur als cleverer Feldherr gewinnen kann, zerstört. Das mächtige Karthago fällt zu leicht – und das nicht nur in der historischen Schlacht, sondern auch in der Kampagne.
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